REZENSION

TAPPLE

  • Genre: Partyspiel
  • Jahr: 2025
  • Verlag: HUCH!
  • Autor: nicht genannt
  • Personen: 2 bis 8
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Dauer: ca. 20 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Initiativlevel: 8/10

Von A bis Z auf Speed

Eine Kategorie, 20 Buchstaben und die Zeit im Nacken. Bei einer richtigen Antwort schnell den Buzzer drücken und die Verantwortung der nächsten Person zuschieben. Wer als Letzter übrig bleibt, erhält die Karte.

REGELN

Bestückt das Tapple-Rad vor dem ersten Spiel mit Batterien (2x AA, liegen dem Spiel nicht bei) und schaltet es auf der Unterseite ein.

Die Startperson zieht die erste Kategorienkarte und sucht sich eine davon aus. Auf Kommando wird nun reihum gespielt. Drückt den Buzzer, die Zeit tickt. Jeder nennt eine zur Kategorie passende Antwort mit einem Anfangsbuchstaben, der auf dem Rad verfügbar ist. Sobald eine Antwort gegeben wird, wird der entsprechende Buchstaben nach unten gedrückt und darf in dieser Runde nicht mehr verwendet werden. Um den aktiven Spielzug an die nächste Person weiterzugeben, wird nochmals der Buzzer gedrückt. So beginnt der 10-Sekunden-Countdown von vorn. 

Wer eine falsche Antwort oder keine Antwort innerhalb des Countdowns gibt, scheidet aus der laufenden Runde aus. Wer als Letzter übrig bleibt, gewinnt die Karte, bei einem Gleichstand (wenn alle Buchstaben gedrückt wurden) wird eine weitere Runde als Showdown gespielt. 

Nach jeder Runde wird das Tapple-Rad durch Druck auf die Hebel zurückgesetzt. Weiter geht's dann mit der nächsten Kategorie. Wer als Erster drei Karten gesammelt hat, gewinnt.

GALERIE

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CHECKPOINT

PRO

  • flottes Wortspiel
  • funktionierende Technik
  • witzige Blackout-Situationen


CONTRA 

  • keine Innovation
  • die Soundausgabe kann gehörig nerven

MEINUNG

Tapple erscheint in Deutschland als Lizenzprodukt, wundert euch nicht, wenn das Alphabet hier nur aus 20 Buchstaben besteht und beispielsweise das P fehlt, weil es sich nicht in den Top 20 der Buchstaben mit den meisten deutschen Wörtern befindet.

Spielerisch haben wir es mit einem klassischen A-bis-Z-Spiel im Stil von Stadt Land Fluss zu tun. Wechselnde Kategorien und Buchstaben, die nach und nach aus dem Spiel genommen werden, habe ich schon als Kind bzw. Teenager in den frühen 90er Jahren beim Spiel Auf Zack gesehen. Tapple überführt die Idee in eine direkte Wettbewerbssituation, dann alle spielen mit den selben Buchstaben - und was weg ist, ist weg.

Der ständige Zeitdruck durch das tickende Rad führt da gern mal zu witzigen Blackout-Momenten, wobei mich die Soundausgabe ehrlicherweise doch recht schnell in den Wahnsinn treibt. Das empfindet jeder anders, ja, für mich wäre ein Lautstärkeregler aber ein Segen gewesen.

Der Spielspaß hängt dann auch von der Personenanzahl ab, die mitspielt. Zu zweit kann eine Runde viel zu schnell zu Ende sein, wenn das Gegenüber keine Ahnung vom Thema hat. Umgekehrt kann es passieren, dass die Reihenfolge entscheidet, wer den ersten schwierigen Buchstaben erwischt. Deutlich mehr Spaß macht mir Tapple mit mehr Personen. Dann kann es auf jeden Fall witzig sein, sofern nicht wirklich jeder genannte Begriff oder Einwand angezweifelt wird, denn es gibt ja keine vorgegebenen richtigen Antworten. 

Insgesamt sind das für mich dann noch 6 Punkte mit Abweichungen nach oben und unten  - nichts Neues, ganz unterhaltsam, für mich besser in Vollbesetzung als nur zu zweit, da spannender mit mehr Personen!

KULTFAKTOR: 6/10

Spielidee: 6/10
Ausstattung: 6/10
Spielablauf: 7/10

EUER REZENSENT

INGO

Vielspieler, Skifahrer, Italien-Fan, Medienheini

Eine Rezension vom 25.09.2025

Dieser Spieletest wurde unterstützt durch ein Rezensionsexemplar.

Bildnachweis:
Coverfoto: HUCH!
Weitere Fotos: Spielkultisten